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Furby-Hacking mit dem Raspberry Pi

Was macht man mit alten elektronischen Spielsachen die nicht mehr richtig funktionieren? Richtig! Man recycelt sie :-)

Dieser alte Furby bekam eine zweite Change. Mit einem Raspberry Pi, einem Piface, einem kleinen Verstärker und einer Box kann er nun mehr, als nur die Furby Standardsätze sprechen.

Zum Einsatz kam hier zunächst ein Piface. Durch die eingebauten Relays ist es besonders einfach gewesen den Motor zu schalten. Bei den alten Furbys gibt es nur einen einzigen Motor, der mit Hilfe eines Getriebes die Augen, den Mund und die Ohren in einer bestimmten Reihenfolge immer gleich bewegt. Zudem wurde das zweite Relay des Piface dazu verwendet, um den Verstärker ein und ausschalten zu können, damit der Verstärker nicht im Dauerbetrieb läuft.

Mit Hilfe von PHP und Python habe ich eine kleine Website gebastelt, welche durch den RaspberryPi und Apache ausgeliefert wird und dem Nutzer die Möglichkeit zur Texteingabe gibt. Der eingegebene Text wird dann vom Raspberry Pi mit Hilfe von espeak vorgelesen.

Neben dieser kleinen Spielerei läuft auf dem Raspberry Pi auch ein VPN-Server. So ist der Furby sogar noch richtig nützlich geworden.

Die Codebase gibt es hier auf Github: https://github.com/steampixel/officeFurby

Nachtrag: Inzwischen hat der Furby sogar Nachwuchs bekommen. Mehr dazu gibt es hier: Furby hacking mit dem Raspberry Pi: Teil 2

Furby-Hacking mit dem Raspberry Pi
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